Sommerhaare: Warum du plötzlich weniger Haare zu haben scheinst (und was hilft)

Aktualisiert am · Geschrieben vom Siwon-Team · Lesezeit: 5 Min.

Kurz gesagt

Im Sommer fallen dir nicht mehr Haare aus, aber man sieht mehr von denen, die fehlen. Die Sonne hellt das Haar auf und verringert den Kontrast zur Kopfhaut, dadurch fallen Geheimratsecken und Tonsur stärker auf. Dazu trocknen Chlor, Salzwasser, Wind, Schweiß und ständiges Duschen das Haar aus und ruinieren jede Frisur. Was hilft: ein Cap in der Mittagssonne, die Haare nach Meer oder Pool mit Süßwasser ausspülen, ein mildes Shampoo, das die Kopfhaut nicht strapaziert, und deine Haarpflege nicht pausieren. Der Haarausfall, der wirklich zunimmt, kommt später, zwischen Spätsommer und Herbst, und ist fast immer vorübergehend.

Über Sommerhaare redet kaum jemand. Über den Sommerbody schon. Über die Strandfigur auch. Und mit ein paar Kilo mehr aus dem Urlaub zurückzukommen … hat fast schon Tradition.

Aber … und über den Moment, in dem du in der Ferienwohnung in den Spiegel schaust und denkst … „Hatte ich diese Geheimratsecken schon immer?“? Komischerweise redet darüber niemand.

Und nein, du bist nicht in drei Wochen halb kahl geworden. Der Sommer hat nur ein besonderes Talent dafür, deine Haare bloßzustellen.

Tatsächlich deuten einige Studien darauf hin, dass Haarausfall einem saisonalen Muster folgt, mit einem Anstieg zwischen Spätsommer und Frühherbst. Aber schon bevor es so weit ist, schaffen es Juli und August, dass die Haare weniger voll wirken, durch eine Kombination von Faktoren, die unangenehmer ist als die WhatsApp-Gruppe der Hausgemeinschaft.

Illustration eines jungen Mannes mit zweigeteilten Haaren: auf einer Seite Herbstregen und ein fallendes Blatt, auf der anderen Sommersonne und ein Sonnenschirm auf dem Kopf

Sommerhaare … die Tonsur im Rampenlicht

Den Rest des Jahres haben deine Haare Heimspiel. Sie haben ihren Föhn. Ihr Wachs. Die Frisur, an der du seit Jahren feilst … aber dann kommt der Sommer … und die Regeln ändern sich.

Da ist das Chlor, das die Haare austrocknet. Das Salzwasser, das auch nicht gerade für Geschmeidigkeit sorgt. Der Wind, der in Sekunden das kleine Ingenieurskunstwerk deiner Tolle mit Baugerüst zerlegt. Das ständige Duschen. Die Klimaanlage. Und natürlich das Hotelshampoo, das klingt, als wäre es dafür entwickelt worden, die Dunstabzugshaube aus „Rach, der Restauranttester“ zu entfetten.

Und mal ehrlich: Du und dein Lebensstil tragt auch euren Teil bei. Du gehst vom Meer in den Pool, vom Pool an die Strandbar und von der Strandbar wieder ins Wasser. Wenn du dazu noch Sport machst, ein Cap oder einen Helm trägst oder einfach mehr schwitzt als sonst … wird die Frisur zur Mission Impossible.

Wenn wir aber den größten Schuldigen für deine Haarmakel benennen müssten, wäre die Sache klar: die Sonne.

Mit der Zeit hellt sich das Haar meist ein wenig auf. Klingt unwichtig, aber mit weniger Kontrast zwischen Haaren und Kopfhaut fallen Geheimratsecken und Tonsur viel stärker auf. Dazu kommt das Sommerlicht genau von oben. Also genau da, wo es am wenigsten Spaß macht und am meisten brennt.

Kurz gesagt: Der Sommer verstärkt deinen Haarausfall nicht … aber er richtet einen Scheinwerfer darauf. Wortwörtlich.

Was der Sommer mit deinen Haaren macht, Faktor für Faktor

Die üblichen Verdächtigen, damit du weißt, wem du die Schuld geben kannst und was du jeweils tun kannst:

Faktor Was er mit deinen Haaren macht Was du tun kannst
Sonne Hellt das Haar auf, trocknet es aus und verbrennt die Kopfhaut. Mit weniger Kontrast fallen Geheimratsecken und Tonsur mehr auf. Cap in der Mittagssonne. Bei sehr kurzen Haaren oder deutlichem Scheitel auch die Kopfhaut schützen.
Chlor Trocknet die Haarfaser aus und macht sie rauer und brüchiger. Nach dem Pool direkt mit Süßwasser ausspülen.
Salzwasser Trocknet aus und verknotet: Das Haar verliert Geschmeidigkeit und Form. Nach dem Strand ausspülen, ohne bis zur Dusche am Abend zu warten.
Wind, Schweiß, Cap und Helm Zerstören die Frisur und drücken das Haar platt. Haarausfall verursachen sie nicht. Ein Schnitt, der ohne Styling funktioniert, und ein leichtes Produkt statt Wachs.
Ständiges Duschen und Hotelshampoo Mehr Haarwäschen mit einem aggressiven Shampoo entfernen die Lipide der Kopfhaut und reizen sie. Das eigene Shampoo mitnehmen, mild und für die tägliche Anwendung.
Klimaanlage Trockene Luft, die Haare und Kopfhaut zusätzlich austrocknet. Nichts Heldenhaftes: Wasser, mildes Shampoo und den Föhn sparsam einsetzen.

Follikel verwöhnt, Sommer überstanden

Zum Glück gibt es nicht nur schlechte Nachrichten. Es gibt ein paar ziemlich einfache Tricks, die dafür sorgen, dass der September nicht wie ein Casting für eine türkische Airline aussieht.

  1. CapWenn du viele Stunden in der Sonne verbringst, ist es ein super Verbündeter. Nicht, weil es die Geheimratsecken verschwinden lässt (schön wär's), sondern weil es die Kopfhaut schützt. Und nein, ein Cap macht dich nicht kahl: Diesen Mythos haben wir schon in unserem Guide zu Haarausfall auseinandergenommen.

  2. Wasser marschNoch ein ganz einfacher Handgriff: die Haare nach Strand oder Pool ausspülen. Je kürzer Salz und Chlor auf der Haut bleiben, desto besser.

  3. Ein anständiges ShampooDa der Sommer schon genug Ärger macht, mach es mit dem Shampoo nicht noch schlimmer. Zum Beispiel unser stärkendes Shampoo Hairicane, entwickelt für Kopfhaut in Behandlung, pflegt die Kopfhaut, ohne alles wegzuschrubben, was ihm in die Quere kommt. Wenn du wissen willst, was so ein Shampoo können sollte (und was nicht), erklären wir es dir hier.

  4. Bleib bei deiner PflegeOkay, der Sommer ist nicht die Zeit für Diäten oder Fitnessstudio, aber deine Haarpflege das ganze Jahr durchzuziehen, ist das, was die Ergebnisse hält. Du kannst zum Beispiel unser Haarserum Follicool nach der Dusche und vor dem Spaziergang auf der Strandpromenade weiter benutzen: Es fettet nicht und man sieht es nicht.

Damit beim Gruppenfoto das Einzige, was glänzt, deine Bräune ist und nicht deine Geheimratsecken.

Und wenn dir im September mehr Haare ausfallen?

Dann ist es nicht mehr der Scheinwerfer, sondern der Kalender. Haarausfall hat einen saisonalen Höhepunkt, der meist zwischen Spätsommer und Herbst kommt, und in den meisten Fällen ist es ein telogenes Effluvium: Viele Haare gehen gleichzeitig in die Ausfallphase, ohne dass der Follikel verloren geht. Das dauert ein paar Wochen und reguliert sich von selbst.

Anders ist es, wenn der Haarausfall nicht aufhört, sich auf Geheimratsecken und Tonsur konzentriert und von Jahr zu Jahr schlimmer wird. Dann spricht mehr für erblich bedingten Haarausfall (androgenetische Alopezie), und da lohnt es sich, früh zu handeln.

P.S.: Der Blog dieser Woche wird präsentiert von unserem Duo aus stärkendem Shampoo und Haarserum: Hairicane und Follicool. 2 einfache Handgriffe für eine ungezähmte Urlaubsmähne.

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Häufige Fragen zu Haaren im Sommer

Warum sieht es im Sommer so aus, als hätte ich weniger Haare?

Weil die Sonne das Haar aufhellt und den Kontrast zwischen Haaren und Kopfhaut verringert, dadurch fallen Geheimratsecken und Tonsur mehr auf. Das Sommerlicht kommt von oben, genau auf diese Stellen, und Chlor, Salzwasser, Wind und Schweiß lassen das Haar trocken und formlos wirken. Du hast nicht weniger Haare: Man sieht nur mehr von denen, die fehlen.

Verursacht die Sonne Haarausfall?

Die Sonne verursacht keine Alopezie, aber sie hellt das Haar auf, trocknet es aus und kann die Kopfhaut verbrennen, besonders bei sehr kurzen Haaren oder wenn schon weniger Dichte da ist. Deshalb lohnt es sich, die Kopfhaut in der Mittagssonne mit einem Cap zu schützen.

Verursacht Chlor im Pool Haarausfall?

Chlor trocknet das Haar aus und macht es rauer und brüchiger, sodass es leichter abbrechen kann. Es wirkt aber nicht an der Wurzel und verursacht keine Alopezie. Wenn du die Haare nach dem Pool mit Süßwasser ausspülst, bleibt es kürzer auf Haar und Haut.

Führt ein Cap im Sommer zu Haarausfall?

Nein. Ein Cap macht nicht kahl; im Gegenteil, es schützt die Kopfhaut vor der Sonne. Es sollte nur sauber sein und nicht zu eng sitzen.

Ist es normal, am Ende des Sommers mehr Haare zu verlieren?

Ja. Haarausfall folgt einem saisonalen Muster, mit einem Anstieg zwischen Spätsommer und Frühherbst. Meist ist es ein vorübergehendes telogenes Effluvium, das sich innerhalb weniger Wochen reguliert. Wenn der Haarausfall plötzlich, kreisrund oder anhaltend ist, geh zum Hautarzt.

Sollte man die Haarpflege im Urlaub pausieren?

Nein. Haare arbeiten in Zyklen von Monaten, und Pflege wirkt durch Regelmäßigkeit: Wer im Sommer pausiert, verliert einen Teil des Gewonnenen. Mit einem leichten Serum wie Follicool, das nicht fettet und nicht ausgespült wird, bleibt die Routine auch im Urlaub unkompliziert.

Und jetzt?

Der Sommer geht, der Scheinwerfer geht aus. Was bleibt, sind die Haare, um die du dich in der Zwischenzeit gekümmert hast: eine milde Basis unter der Dusche und eine Pflege, die keinen Urlaub macht.

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Hinweis: Dieser Inhalt dient der Information und ersetzt weder die Diagnose noch den Rat einer medizinischen Fachkraft. Hairicane und Follicool sind Kosmetika, keine Arzneimittel. Wenn der Haarausfall plötzlich, kreisrund oder mit anderen Symptomen auftritt, geh zum Hautarzt.

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